IZA 6/2008
5. SOHF-Fortbildungstagung / 44. Tagung der ANMTEPH
Über 330 Ärzte fanden sich am 25./26. September zu den Weiterbildungstagen zum Thema Biologische Risiken für Mitarbeitende im Gesundheitsdienst im Centre Universitaire (CHUV) in Lausanne ein.
Ludwig Binkert
«Alkoholverbot» auf Baustellen?
Leider ist der Alkoholkonsum auf Baustellen nach wie vor ein Thema. Dies stellen mitunter auch die Baustelleninspektoren der ZPK1 immer wieder fest. Alkoholkonsum während der Arbeitszeit kann die Arbeits leistung stark vermindern und dadurch auch das Unfallrisiko erheblich erhöhen.
Michel Rohrer
«Arbeitsschutz» – ein wichtiges Thema auf dem Schweizer Markt
Jährlich ereignen sich unzählige Arbeits unfälle aufgrund von Hektik oder aber durch vernachlässigen der Verwendung von Schutzausrüstungen. Arbeits ausfälle oder gar bleibende Schäden sowie damit verbundene hohe Kosten sind die Folgen. In den letzten zwei bis drei Jahren hat die Nachfrage nach der persönlichen Schutzausrüstung jedoch deutlich zugenommen. Swiss safety, der Schweizer Branchenverband der führenden Hersteller und Importeure von Persönlichen Schutzausrüstungen (PSA), beauftragte deshalb die IHA-GfK AG im Jahr 2007 eine Marktanalyse in der Schweiz durchzuführen, um die Grösse des PSA-Marktes besser abschätzen und mit konkreten Zahlen belegen zu können. Die Marktstudie wurde – ausgehend von einer ähnlichen Untersuchung in Deutschland – sowohl bei den Anbietern als auch bei Nachfragern von PSA in der deutschen und französischen Schweiz durchgeführt.
lic. iur Michel Rohrer
Arbeitssicherheit im Bau
Hans Egli, Arbeits sicherheit Bau, Laufen, bildet pro Jahr rund 500 Mitarbeiter von verschiedenen Bauunternehmen direkt und im Auftrag des Bildungsfonds des Schweizerischen Baumeisterverbandes aus. So kamen auch an diesem kalten herbstlichen Oktobertag je 40 Bauarbeiter pro Halbtag in die Unterrichtsräume der Implenia in Augst bei Basel.
Ludwig Binkert
Arbeitssicherheit in der Landwirtschaft
Die Maschinen und Arbeitseinrichtungen in der Landwirtschaft werden immer grösser. Damit steigt auch die Gefahr von Unfällen. Gute Ideen zur Unfallverhütung sind gefragt. Im Folgenden einige Beispiele eines Lehrlingswettbewerbes im deutschen Allgäu.
Michael Goetz
bfu – ein unerlässlicher Partner für die Prävention
Die 1938 gegründete Beratungsstelle für Unfallverhütung – vor allem bekannt unter dem Kürzel bfu – ist eine private Stiftung und politisch unabhängig. Sie hat den gesetzlichen Auftrag, Nichtberufsunfälle zu verhüten und die Präventionsaktivitäten aller Akteure zu koordinieren. Die bfu gilt heute als das Schweizer Kompetenzzentrum für Unfallprävention in Strassenverkehr, Sport sowie Haus und Freizeit. Dr. Brigitte Buhmann hat Anfang 2004 die Leitung über ein Team von 115 Mitarbeitern mit einem Budget von CHF 27 Mio. übernommen. IZA hat die Gelegenheit wahrgenommen, die bfu-Aktivitäten seinen Lesern näherzubringen.
Ludwig Binkert
Einblicke in den Einfluss der Führung auf die Gesundheit der Mitarbeitenden…
…gaben die MitarbeiterInnen des Beratungszentrum für Betriebliches Gesundheitsmanagement Zürich (www.bgm-zh.ch), das als Kooperationseinrichtung zwischen dem Institut für Sozialund Präventivmedizin der Uni Zürich (ISPMZ) und dem Zentrum für Organisations- und Arbeitswissenschaften (ZOA) der ETH Zürich im 2006 gegründet wurde, sie erläuterten am Zürcher Kolloqium Arbeit + Gesundheit vom 23. 9. 2008 den Handlungsbedarf und die Veränderungsprozesse. Sys temisches Vorgehen sei dabei notwendig. Die Führung verändert sich in Veränderungsprozessen bis zum Überdenken der eigenen Gesundheit.
www.bgm-zh.ch
Ergonomie und Stress
Wiederum gelang es der Studiengruppe (SGIG), diesmal bei der Feldschlösschen AG in Rheinfelden, einen wertvollen Weiter - bildungs- und Erfa Tag durchzuführen. Für die ausgezeichnete Organisation zeichneten Herbert Manser und Dieter Hügli (Vorstand SGIG).
Ludwig Binkert
Feinstaub aus Holzheizungen: Heute agieren, nicht morgen reagieren!
Am 2. Oktober informierten der Verband der Hafner und Plattenleger, das Ökozentrum Langenbruck, das Bundesamt für Umwelt, die SFIH-Vereinigung Holzfeuerungen-Schweiz sowie das Paul Scherrer-Institut (PSI) über ihr Projekt Holzfeuerungen.
Ludwig Binkert
Gedanken zu den Arbeitsbedingungen in der Schweiz
«Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts» – diese alte Weisheit gilt gerade auch für die Zeit, die wir am Arbeitsplatz verbringen. Die Arbeitszufriedenheit ist in der Schweiz sehr hoch. 91% gaben anlässlich der 4. Europäischen Erhebung über die Arbeits bedingungen 2005 an, mit ihren persönlichen Arbeitsbedingungen zufrieden oder sehr zufrieden zu sein. Nur gerade die Werte von Dänemark, Norwegen und Grossbritannien liegen höher.
Dr. Peter Meier
Herbstkonferenz des Interkantonalen Verbandes für Arbeitsnehmerschutz (IVA)
Nach einer kurzen Einleitung durch Marc-André Tudisco, Präsident, und einem Grusswort von Roger Piccand, Dienstchef Amt für Arbeits markt, Kanton Waadt, beginnt die Konferenz mit dem Referat von Jean Bessire, Directeur Adjoint de la direction française au travail.
Ludwig Binkert
KMU-Kollektivlösung Arbeitsschutz
- 10 Jahre KMU-Kollektivlösung Arbeitsschutz
- Sicherheit im Wintersport
Gewerbeverband Bastel-Stadt, Wirtschaftskammer Basel-Land
Panoptikum der Arbeitshygiene
10 Jahre Arbeitshygiene im Kanton Jura waren der Anlass für den obersten Arbeitshygie niker J. Parrat, die SGAH-Mitglieder zum Erfahrungsaustausch einzuladen.
Diana Hornung
Rechte und Pflichten von Arbeitgebern und Arbeitnehmern Veranstaltung der SGO
Ca. 40 Abteilungsleiter und Geschäftsleiter trafen sich am 17. September zur Information über die Rechte und Pflichten. Pius Arnold, lic.jur. seit 12 Jahren bei der Suva und Markus Zehnder, Arbeitssicherheit Spezialist und zuständig für Branchenlösung informierten über das Thema.
Ludwig Binkert
Velohelme – getragen oder nicht?
Gegen 3000 Unfälle mit Leicht- und Schwerverletzten ereignen sich gemäss bfu Statistik von 2008 innerorts und nur knapp über 500 ausserorts. Gleichzeitig geht laut der Studie die Tragquote bei Schülerinnen und Schülern stark zurück. Das Tragen eines Velohelms gilt bei zu vielen Schulen bereits als «uncool». Dabei belaufen sich die Kosten durch Velounfälle allein bei der SUVA auf über 150 Millionen Franken jährlich.
Ludwig Binkert
Wo landete eigentlich einst der Sondermüll?
Dieser interessanten Frage wollten wir nachgehen. Am 23. Oktober 2008 war es wieder Zeit für den mittlerweile traditionellen swiss safety ERFA-Tag. Dieses Jahr stand die Besichtigung der Sondermülldeponie Kölliken kurz SMDK auf dem Programm.
Swiss Safety
IZA 5/2008
Arbeitssicherheit Schweiz GV und Erfa Tag bei Cremo in Villars-sur-Glâne
Didier Grobet, Leiter der Geschäftsstelle Westschweiz Arbeitssicherheit Schweiz eröffnet die Tagung. Nach einer kurzen Begrüssung durch Erika Schnyder, Bürgermeisterin, die die Entwicklung der Gemeinde und die Bedeutung der Arbeitssicherheit in der Verwaltung und den Unterhaltsdiensten herausstreicht, stellt Herr Niederhäuser, Direktor, die Firma Cremo SA vor.
Ludwig Binkert
«Arbeitsunfall» mit Reinigungsmittel
Kennen Sie den Unterschied zwischen einer «normalen» Krankheit und einer Berufskrankheit? – Der «Berufskranke» muss gemäss Rechtsprechung viermal mehr leiden als ein «normal» Kranker.
lic. iur. Michel Rohrer
Auswertung der Umfrage Entschädigung für Betriebssanitäts-Dienst
Regelmässig erhält unsere Geschäftsstelle Anfragen zu Aufbau und Gestaltung einer Betriebssanität. Eine dieser Fragen betrifft die Form der Entschädigung der Betriebssanitätsarbeit. Um besser Auskunft geben zu können, haben wir an der letzten Mitgliederversammlung einen Umfragebogen zum Ausfüllen verteilt und diesen auch auf der Homepage publiziert.
Erika Koller
Betriebsführungen und Sicherheit
Viele Firmen machen die Betriebsführung für Familien und für Fremde zu einer sicheren Angelegenheit. Mit verhältnismässig geringem Aufwand ist hier ein substantieller Beitrag zur Unfallverhütung möglich.
Ludwig Binkert
Dem Hightech-O(h)rgan Sorge tragen
Unsere Sinne: Ohrenschmaus und Augenblick
Das Hirn bevorzugt das Sehen. Man «hört» die Geige im Konzertsaal von dort, wo man sie sieht, aber die Wellen treffen das Ohr evt. eigentlich von der seitlichen Wand. Machen Sie den Test: Schliessen Sie das nächste Mal im Konzert die Augen!
Diana Hornung
Einsatz im Vollschutzanzug
Die Aufgabenstellung
Es werden hohe Anforderungen an die Flexibilitat dieser Piloteinheit gestellt. Es wird mit hochaktiven Wirkstoffen gearbeitet. Zur Herstellung der pharmazeutischen Mittel (Praparaten), mit OEL 1 bis 10 (ƒÊg/m3, sowie fur die Instandhaltungsund Unterhaltsarbeiten, mussen die Mitarbeiter gewisse Tatigkeiten im Vollschutzanzug mit externer Atemluft ausfuhren. Den Anzugstragern soll eine moglichst grosse Bewegungsfreiheit unter Berucksichtigung der Auflagen seitens der GSU (zB. keine Stolperfallen mit Schlauchen am Boden) und ATEX ermoglicht werden.
Techbau-Arbeitssicherheit
Erfa Tag – Schweizerische Vereinigung für Betriebliche Gesundheitsförderung (SVBGF)
Betriebliche Gesundheitsförderung am Kantonsspital Winterthur und Informationen über das Präventionsgesetz (PRävG)
Ludwig Binkert
Erfahrung und Technologie = Lösungen für die Prävention
Rund 70 Teilnehmer fanden sich zur Jahrestagung der Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL) Ende August in Bettlach ein. Als Vetreter des Stiftungsrates von BUL und agriss war Stiftungsrat Hans Ruckstuhl dabei, Erwin Buchs (Mitglied des Stiftungsrates von agriss) vertrat die EKAS.
Ludwig Binkert
KMU-Kollektivlösung Arbeitsschutz
- Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz: Einbezug von Dritten für eine nachhaltigere Prävention!
- Grippe trifft vor allem KMU
Gewerbeverband Basel-Stadt; Wirtschaftskammer Baselland
Halb gekochte Mineure bringen schlechte Leistung
Wer hätte das gedacht: Da stehen die stolzen Schweizer Alpen seit Jahrtausenden und sind mit kaltem Eis und knisterndem Schnee bedeckt und trotzdem treten in schon in relativ geringer Tiefe Temperaturen von 55°C auf. Solchen und vielen anderen Belastungen sind die zielstrebigen Erbauer der Neat-Basistunnels ausgesetzt. Aber es wurde gründlich vorgesorgt. Das «Wie» zeigte eine interessante Präsentation der Suva auf der Baustelle Erstfeld.
Robert Meier
Hautschutz im Dentallabor
Die Tätigkeiten von Zahntechnikern sind mit einer hohen Belastung der Haut und dem gehäuften Auftreten von allergischen Hauterkrankungen verbunden. Im Vergleich zu anderen Berufsgruppen kommen berufsbedingte Hauterkrankungen bei Zahntechnikern besonders häufig vor.
Lagerung von gefährlichen Stoffen
Ca. 210 Personen fanden sich zu der Weiterbildungstagung, organisiert durch das Sicherheitsinstitut Zürich, im Lake Side in Zürich ein.
Ludwig Binkert
Maturarbeit: Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)
«Was ist betriebliche Gesundheitsförderung? » Diese Frage stellte ich meinem Vater vor fast einem Jahr, als er beim Nachtessen an unserem Familientisch über BGF an seinem Arbeitsplatz erzählte. So bin ich mehr oder weniger zufällig auf das Thema für meine Maturarbeit gestossen. Wie ich seiner Zeit wissen viele Leute nicht, was unter dem Begriff BGF zu verstehen ist, obwohl es ein sehr aktuelles Thema ist. Deshalb beschloss ich meine Maturarbeit über betriebliche Gesundheitsförderung zu schreiben.
Kim Lienberger
Medizinische Massnahmen – Königsweg oder Stolperstein für die berufliche Reintegration?
Rund 340 Interessierte Ärzte, Juristen, Ökonomen und Fachleute folgten der Einladung der Academy of Swiss Insurance Medicine, nach Basel.
Ludwig Binkert
Meistern Sie selbstbewusst und sicher die nächste Notfallsituation!
1. Die Alarmierung ist das A&O!
2. Notfallsituationen können auch von medizinischen Laien trainiert werden!
notfallTraining schweiz erstellt für Sie ein Ihren Gefahren angepasstes Schulungsprogramm und trainiert Ihr Team direkt in Ihrem Betrieb. Wir verraten Ihnen Tipps und Tricks aus der Praxis. Das ist möglich, weil unsere Fachtrainer selber in der Notfallmedizin tätig sind.
Richtige Ernährung bei Schichtarbeit heisst: Gesundheitsproblemen vorbeugen
Ein Fünftel der Arbeitnehmer in den westlichen Industrieländern verrichtet Nacht- und Schichtarbeit. So auch Herr Essmann, der im Verteilzentrum eines Grossverteilers arbeitet, und Frau Trinkler, die als Pflegefachfrau in einem Spital tätig ist. Seit Herr Essmann nachts arbeitet hat er einige Pfunde zugenommen. Zudem hat er das Gefühl, er sei deutlich weniger leistungsfähiger als früher, als er ausschliesslich im Tagdienst eingesetzt war. Im Gegensatz dazu hat Frau Trinkler, die eh schon zu Untergewicht neigt, an Gewicht verloren, weil sie einfach keinen Appetit hat, wenn sie nachts arbeitet. Zudem ist sie schon seit Jahren in Behandlung wegen eines Magengeschwürs.
Urs Hinnen
Schuften bis zum Umfallen, trotz Arbeitsgesetz
Die sogenannte Vertrauensarbeitszeit hat in vielen Betrieben Einzug gehalten. Es gibt hier keine Regelungen mehr für die Arbeitszeit. Stempeluhren wurden abgeschafft. Wie viel oder wie wenig die
Beschäftigten arbeiten, bleibt ihnen selbst überlassen. Hauptsache, das Ergebnis stimmt. Das neue Motto heisst: «Macht, was ihr wollt, aber seid profitabel.» Moderne Arbeitgebende setzen auf Selbstverantwortung, auf Vertrauen statt Kontrolle. Grössere Selbständigkeit, eigene Entscheidungsbefugnis und Verantwortlichkeit sind die Vorteile, Überstunden aber nicht selten die Nachteile. «Vertrauensarbeitszeit läuft in aller Regel schlicht auf eine de-facto-Verlängerung der Arbeits zeiten ohne jede zeitliche oder finanzielle Kompensation hinaus», stellten die Arbeitszeitforscherin Christa Herrmann und ihre KollegInnen in einer Studie am Sozialwissenschaftlichen Forschungsinstitut der Universität Erlangen-Nürnberg fest. Schon in jedem dreissigsten Betrieb wird die Arbeits zeit nicht mehr aufgeschrieben. Scheinbar freiwillig arbeiten die Leute bis zum Umfallen. Wie sehen aber eigentlich die gesetzlichen Vorschriften aus?
Dr. Peter Meier
Suva-Auszeichnung «Vorbildlicher Forstbetrieb 2008»
Am 13. Juni 2008 konnte die Suva zum 12. Mal Forstbetriebe für ihren aktiven Einsatz zur Förderung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes auszeichnen. Hauptpreisträger waren der Staatsforstbetrieb des Kantons St. Gallen, das Forst- und Tiefbauamt der Gemeinde Domat/Ems GR und der Forstbetrieb Sonnenberge-Dala (VS). Sieben weitere Forstbetriebe wurden mit einem Diplom ausgezeichnet.
Dr. Rudolf Knutti
Von Kennzeichen, Normen und Konformitätserklärung
Kennzeichen, Normen sowie damit verbundene Konformitätserklärungen erbringen einen hohen betriebs- und volkswirtschaftlichen Nutzen, indem sie den weltweiten Handel fördern, der Effizienzsteigerung von Unternehmen dienen, für Qualitätssicherung und damit auch für den Schutz der Gesellschaft sorgen.
lic. iur. Michel Rohrer
IZA 4/2008
ADVANCE-Ergebnisse gehen über bestehende Evidenz hinaus
Ergebnis der bisher grössten Diabetes-Studie: Intensive Glucosekontrolle reduziert schwere Komplikationen
The George Institute for International Health
Gesundheitsförderung ist Chefsache
Unter der Leitung vom Seco und Gesundheitsförderung Schweiz fanden sich über 550 Teilnehmer am 19. Juni an der Universität Basel um ihren Wissensdurst zu stillen.
Ludwig Binkert
KMU-Kollektivlösung Arbeitsschutz
- Fit durch den Sommer
- Grillieren ohne üblen Nachgeschmack
- «Mir sinn mit em Velo do!»
Gewerbeverband Basel-Stadt, Wirtschaftskammer Baselland
Herznotfall und AED, gesunde Zwischenverpflegung
Eine Regionaltagung der Schweizerischen Vereinigung für Betriebssanität (SVBS)
Ludwig Binkert
Kontrollen und Sanktionen bei pflichtwidrigem Verhalten im Bereich der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes
Wer ist legitimiert Kontrollen im Bereich der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes durchzuführen? Wer sanktioniert und fällt Strafen bei pflichtwidrigem Verhalten?
lic. iur. Michel Rohrer
Mehr Sicherheit beim Arbeiten in der Höhe
Um Arbeiten in der Höhe auszuführen, werden in vielen Betrieben immer noch Gabelstapler mit einem Arbeitskorb eingesetzt. Dieses Vorgehen entspricht nicht mehr dem Stand der Technik. Deshalb wird die Suva ab 1. Januar 2009 den Einsatz solcher Arbeitskörbe nur noch in Ausnahmefällen gestatten. – Wie steht es in Ihrem Betrieb? Haben Sie schon Alternativen zum Arbeitskorb evaluiert?
SUVA
Raumklima, Stress und Elektrizität
Unter der Leitung von Tanja Vitale, AEH, fand sich wieder eine grosse Anzahl Mitglieder der Schweizerischen Gesellschaft für Arbeitssicherheit ein, um sich mit den Themen Raumklima, Stress und Elektrizität auseinanderzusetzen.
Ludwig Binkert
Rockwell Automation verfolgt ganzheitliches Sicherheitskonzept
Hersteller in allen Branchen müssen immer strenger werdende Sicherheitsrichtlinien erfüllen. Dies verursacht oft zusätzliche Kosten für das Unternehmen, geht doch die Einhaltung von Bestimmungen meist zu Lasten der Produktivität. Das muss jedoch nicht sein: Rockwell Automation vertritt den Ansatz, dass ein ganzheitliches Herangehen an die Maschinensicherheit sogar zu einer Verbesserung der Produktivität beiträgt. Ein vernünftiges Sicherheitskonzept steigert nicht nur die Sicherheit für das Personal und den Betrieb im Allgemeinen, sondern verbessert zugleich den ROI des Unternehmens.
Rockwell
Schweizerischer Verband für Betriebliche Gesundheitsförderung
Anlässlich der Mitgliederversammlung vom 13. Mai in Bern bedankte sich Katharina Walser für die Arbeit der Kollegen und Kolleginnen für den Anlass power@work. Dieser wurde ohne Sponsoren durchgeführt. Der Anlass wurde in der Zeitschrift IZA, wie auch in Fit im Job mit einem Artikel beschrieben.
Ludwig Binkert
Sicher auf Strasse und Schiene
Der Transport gefährlicher Güter bedingt Richtlinien, um einen hohen Sicherheitsstandard zu gewährleisten. Die Komplexität dieser Regeln und ihre alle zwei Jahre stattfindende Überarbeitung fordern von den Beteiligten aber viel. Der Gefahrguttag Schweiz ist die zentrale Plattform, um sich mit den Neuerungen vertraut zu machen und mit Fachleuten zu diskutieren.
Ralf Mengwasser
Tagung «Licht und Nachtarbeit»
Was uns heute als selbstverständlich erscheint, war noch vor wenigen Generationen vielleicht ein Traum, aber noch lange keine Realität. Erst die kostengünstige Verfügbarkeit künstlicher Beleuchtung machte es möglich, den Tag in die Nacht hinein zu verlängern – für die Freizeit wie für berufliche Tätigkeiten. Da der Mensch – zumindest biologisch – weiterhin ein tagaktives Wesen ist, kann es nicht erstaunen, dass die heutige 24-Stundengesellschaft auf Kollisionskurs mit seinen physiologischen Gegebenheiten geraten ist.
Dr. Rudolf Knutti
UVG-Revision: was riskieren die Unternehmen?
Der Bundesrat hat am 30. Mai 2008 die Botschaft zur Revision des Unfallversicherungsgesetzes (UVG) zuhanden des Parlaments verabschiedet. Edouard Currat, Mitglied der Geschäftsleitung der Suva, erklärt uns die wichtigsten Herausforderungen dieser Revision für die Unternehmer – insbesondere der KMU – sowie für die Versicherten.
Edouard Currat
IZA 3/2008
19. Delegiertenversammlung der suissepro
Wiederum trafen sich 25 engagierte Delegierte der Verbände SGAS, SGARM, SGAH, SwissErgo, Studiengruppe (SGIG) und Groupement Romand (GRHMST) zur Delegiertenversammlung ihres Dachverbandes in Neuchâtel.
Ludwig Binkert
Absenzenmanagement: ein Allerwelts-Heilmittel?
Seit einigen Jahren wird das Absenzenmanagement als Hilfsmittel gepriesen um die Kosten in den Unternehmen zu senken. Walter Heierli, Arbeits hygieniker SGAH und dipl.Chemiker FH, hat eine langjährige Erfahrung mit Firmen in dieser Thematik.
Walter Heierli
Arbeit gestalten: Die Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA)
Vom 9. bis 11. April 2008 fand an der Technischen Universität München der 54. Frühjahrskongress der renommierten deutschsprachigen Gesellschaft für Arbeitswissenschaft statt. Gegen 300 aus verschiedenen Fachbereichen stammende und am Thema Arbeitswissenschaft Interessierte nutzten die Gelegenheit, ihr Wissen weiterzugeben und aufzufrischen sowie neue und alte Kontakte zu pflegen.
Dr. Rudolf Knutti
BASF zahlt Fremdfirmen 1,6 Millionen Euro Bonus
Die BASF SE zahlt Fremdfirmen am Standort Ludwigshafen einen Bonus in Höhe von 1,6 Millionen Euro. Damit prämiert das Unternehmen die deutlich verbesserte Arbeitssicherheit. «Gute Leistungen zu belohnen ist Teil unserer Unternehmenskultur. Wir beziehen dabei ganz gezielt auch Fremdfirmen mit ein», sagt Dr. Bernhard Nick, Werksleiter Verbundstandort Ludwigshafen. «Mit dem Bonus honoriert die BASF das gute Ergebnis und setzt einen Anreiz, die Arbeit am Standort auch zukünftig noch sicherer zum machen», so Nick weiter. Die Fremdfirmen konnten die Zahl der Arbeitsunfälle mit Ausfalltagen im vergangenen Jahr um ein Drittel von 65 auf 43 senken.
BASF
Das Modell Suva ist zukunftsfähig
Die Suva feierte am 1. April Ihr 90 Jahre Jubiläum. Heute steht der Name Suva für gelebte Sozialpartnerschaft und vorbildliche Leistungen in den Bereichen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Die vom Bundesrat als wichtige und innovative Standardsetzerin bezeichnete Suva ist bereit für die Zukunft.
SUVA
Die richtige Nahrung für Kopfarbeiter
In einer modernen Leistungsgesellschaft werden hohe Anforderungen an die Mitarbeitenden gestellt. Zu deren Bewältigung braucht es neben dem fachlichen Rüstzeug auch eine entsprechende mentale und körperliche Leistungsfähigkeit. Dabei stehen je länger je mehr die geistigen Herausforderungen im Vordergrund. Kann die Ernährung dazu einen relevanten Beitrag leisten? Kann sich der einzelne durch richtige Ernährung mental fit trimmen für geistige Höchstleistungen und gleichzeitig Stressbelastungen besser meistern? Die Fragen können insofern mit einem Ja beantwortet werden, als es Untersuchungen gibt, die einen positiven Effekt durch ein günstiges Ernährungsverhalten aufzeigen.
Ludwig Binkert
EKAS – Trägerschaftstagung vom 8. Mai 2008 in Biel – 25 Jahre EKAS
Die zahlreich erschienenen Vertreter der Branchenlösungen, der Verbände sowie Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen, der kantonalen Arbeits inspektorate, des BAG, des SECO, der
Privatversicherer sowie der Fachgesellschaften der Spezialisten der Arbeitssicherheit lauschten interessiert den Fachthemen der Veranstaltung. Tagungsleiter war Erwin Buchs, Arbeitshygieniker
und Leiter der ASA-Fachstelle der EKAS.
Ludwig Binkert
Frutiger AG: Mit Funktions- Workwear Gesundheits- Management ausgebaut
Vor 14 Jahren führte die Frutiger AG, Thun, mit ihren rund 2000 Beschäftigten das «GesundheitsManagement» ein. Zeit und Gelegenheit, mit dem dafür verantwortlichen Personalchef, Anton Hanselmann, und seiner Präsenzmanagerin Sandra Kobel, nicht nur Bilanz zu ziehen, sondern auch der Frage nachzugehen, wie das traditionsreiche Familien-Unternehmen auch auf diesem Gebiet seine Leader-Rolle wahren will. Aktuelles Beispiel dafür ist die Zusammenarbeit mit der Spezialistin für Funktions-Bekleidung, der ComforTrust AG aus Frauenfeld.
Swiss Safety
Gut, wenn Sie unser Know-how nicht brauchen, aber...
...wer leistet in Ihrem Betrieb wirkungsvolle Nothilfe?
Ruedi Lang
Ideen erfrischen
Am 4. April 2008 zeichneten Bergbauund Steinbruchs-Berufsgenossenschaft im Josef-Hermann-Abs -Saal in Frankfurt am Main vor rund 400 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Preisträger der aktuellen Ausschreibung des Förderpreises Arbeit – Sicherheit – Gesundheit aus. Bereits zum elften Mal wurden damit Ideen zu Arbeitssicher heit und Gesundheitsschutz belohnt.
Ludwig Binkert
Mit System zu mehr Sicherheit im Betrieb
Was seit Längerem bereits für Grossbetriebe aktuell war, gewinnt nun auch für kleine und mittlere Unternehmen zunehmend an Bedeutung: Arbeits sicherheit und Gesundheitsschutz. Die Schweizerische Normenvereinigung führte ein Seminar rund um Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz nach OHSAS 18001 und 18002 durch.
Fabrice Müller
News Flash
Positives aus der Arbeitswissenschaft
Praktische Öl- und Flüssigkeitsbindemittel für den Notfall
Ob im Handwerk, in der Industrie oder im mobilen Einsatz, gefährliche Flüssigkeiten werden heute überall eingesetzt und umgeschlagen. Trotz höchster Vorsicht sind dabei allein durch die Masse der Vorgänge Unfälle nie ausgeschlossen. Tritt nun Schadstoff aus, muss er direkt vor Ort aufgefangen werden. So lassen sich die Schäden sehr schnell eingrenzen und die Umwelt wird nicht beeinträchtigt.
CHEMOWERK GmbH
Risikobeurteilung und Risikomanagement von Nanomaterialien
Von der Nanotechnologie und Nanomaterialien wird ein grosses Markt- und Innovationspotenzial erwartet. Ein wichtiges Anwendungsfeld sind Oberflächenbehandlungen, wie Reinigungs- und Versiegelungsmittel für Textilien, Holz und Metall. Als weitere bedeutsame Anwendungen können die Elektronik, Computer, Kompositprodukte (durch Nanopartikel verstärkte Materialien), Medizin oder Kosmetik genannt werden. Es werden laufend neue Produkte angeboten, das Marktvolumen nimmt ständig zu.
Jean-Pierre Matthieu
Schweizerische Gesellschaft für Arbeitssicherheit (SGAS) Weiterbildung und Generalversammlung Frühjahr 2008
Fast 240 Teilnehmer widmeten sich im Hotel Arte der beruflichen Weiterbildung zu einem sehr interessanten Themenreigen und zur Generalversammlung, die der Vorstand der SGAS organisiert hatte.
Ludwig Binkert/Ruedi Knutli
Schweizerische Vereinigung für Betriebssanität – Mitgliederversammlung 2008
Die Mitgliederversammlung des SVBS fand am 28. März 2008 bei der Firma ETERNIT (Schweiz) AG in Niederurnen statt. Neben der MV stand die Betriebsbesichtigung auf dem Programm und eine weitere Betriebssanität wurde uns vorgestellt. Mit Dank und Applaus wurde Marie-Luise Körner nach 12-jährigem Einsatz aus dem Vorstand verabschiedet.
Erika Koller
Treppengeländerrutschen mit gravierenden Folgen
Wer haftet für Schäden, die daraus entstehen, dass das Treppengeländer zum Hinunterrutschen missbraucht wird? Unterschiedliche Haftungsvoraussetzungen für die Eigentümer von Schulen bzw. (private) Mehrfamilienhäuser.
lic. iur. Michel Rohrer
«Überbrücken», das gibt’s bei uns nicht – dafür weniger Unfälle und mehr Ferien
Schutzeinrichtungen zu manipulieren ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat, für die sich Arbeitgeber vor dem Gesetz verantworten müssen. Was aber tun, wenn Maschinen innerhalb der Produktion ohne Überbrückung gar nicht funktionieren? Die Kambly SA handelte vorbildlich – und setzte sich beim Hersteller für eine sicherere Kons truk tion ein. Was das Unternehmen sonst für mehr Sicherheit tut, erklären Produktionsleiter André Distel und Schichtleiter Thomas Mösch.
EKAS
KMU-Kollektivlösung Arbeitsschutz
- Wenn Bewegung nur Mausklick ist
- Radfahren: Sicher im Sattel
- Autofahren oder telefonieren? Beides zusammen geht nicht!
Gewerbeverband Basel-Stadt, Wirtschaftskammer Basel-Land
Wirtschaftliche Nutzung und freiwillige Regulierungen der Nanotechnologie
Am 16. und 17. September 2008 findet in St. Gallen (Schweiz) die sechste NanoEurope statt. Die NanoEurope ist ein europäischer Fachkongress mit Ausstellung für Technologie- und Know-how- Transfer in der Nanotechnologie. Multifunktionale Textilien sowie intelligente Sys te me und Oberflächen sind in diesem Jahr die Schwerpunktthemen. Eine Session richtet sich zudem explizit an Führungskräfte und Investoren, die ihr Nanotechnologie-Know-how erweitern wollen. Zudem findet die 4. NanoRegulation statt, die sich mit freiwilligen Massnahmen im Umgang mit Risiken der Nanotechnologie befasst.
NanoEurope 2008
IZA 2/2008
10. Nationale Gesundheitsförderungskonferenz Interlaken
Rund 360 Personen fanden sich Ende Januar in Interlaken ein, um das zehnjährige Jubiläum der Nationalen Gesundheitsförderungskonferenz zu feiern. Mit dem Motto «Mit Ueberzeugung in die Zukunft» setzte Gesundheitsförderung Schweiz ein Zeichen dafür, dass eine solide Basis erarbeitet worden ist, jedoch unser heutiges Handeln die Zukunft auf elementare, und nachhaltige Art prägt.
Ludwig Binkert/ Robert Meier
Arbeitszeitvorschriften für Jugendliche – vielfach unbekannt!
Die Betriebsbesuche der Arbeitsinspektoren im Kanton Zürich bestätigen weiterhin eine Tendenz: Die gesetzlichen Arbeitszeitvorschriften sind bei Kader und Mitarbeitenden vielfach unbekannt, auch die Vorschriften im sensiblen Bereich der Arbeitsverrichtung durch Jugendliche.
Peter Meier
Ausgezeichnete Gesundheitsförderung im Betrieb
Regierungsrat Thomas Heiniger, Gesundheitsdirektor, hat zwei Unternehmen den «Zürcher Preis 2008 für Gesundheitsförderung im Betrieb» verliehen. Regierungsrat Heiniger ehrte den medizinischtherapeutischen Betrieb Spiraldynamik Med Center aus Zürich als Preisträger der neu geschaffenen Kategorie Kleinbetriebe sowie die Zürcher Kantonalbank als Gewinnerin unter den Grossbetrieben. Bei den mittelgrossen Betrieben hat die Fachjury keinen Preis verliehen.
Ludwig Binkert
Besser arbeiten in der Schweiz!?
Erinnern Sie sich noch an die vor einem Jahr in den Medien verbreitete Botschaft: Schweizer Arbeitsbedingungen sind im europäischen Vergleich «Spitze» ? Wir hatten in IZA 4/2007 über die Europäische Erhebung zu den Arbeits bedingungen, die so genannte Dublin Studie berichtet, an der die Schweiz 2005 erstmals teilgenommen hatte. Am 25. Februar 08 haben nun das SECO und die Fachhochschule Nordwestschweiz an einer Fachtagung in Olten einen zweiten und etwas tiefer gehenden Blick auf die Arbeitsbedingungen in der Schweiz geboten. Der folgende Bericht konzentriert sich auf einige wenige Punkte der mit insgesamt 15 Referaten reich dotierten Tagung.
Dr. Rudolf Knutti
Das Risiko bewusster einschätzen
Die Bemühungen um mehr Sicherheit auf Arbeitsgerüsten gehen weiter. Mit diesem Fazit nimmt die Suva das zweite Jahr der Kampagne «Sichere Arbeits gerüste» in Angriff. Ziel ist ein Rückgang der Gerüstunfälle um 20 Prozent.
SUVA
Der SVTI (Schweizerische Verein für Technische Inspektionen) – ein modernes Dienstleistungsunternehmen
Anlässlich der Generalversammlung der Studiengruppe vom 22. Januar wurden im Rahmen einer Erfa-Tagung die Aufgaben des SVTI detailliert vorgestellt.
Ludwig Binkert
Gefahrenanalysen im Maschinen und Anlagenbau
Technik einzusetzen bedeutet immer auch ein gewisses Sicherheitsrisiko. Ausfälle und Fehlfunktionen von Maschinen und Anlagen können zu Risiken für Personen, Umwelt oder Sachwerten führen. Maschinensicherheit ist deshalb ein zentrales Thema im betrieblichen Arbeits schutz und wird durch die zunehmende Automatisierung der Produktionsprozesse immer wichtiger. Wie die Erfahrung zeigt, sind jedoch die heute geltenden, rechtlich verbindlichen Forderungen, Normen und Richtlinien in der Praxis leider oft schwer umzusetzen.
Marco Neidert
KMU-Kollektivlösung Arbeitsschutz
- Asbest: Ein Fall für Fachleute
- Taggeldversicherung als Frühwarnsystem!
Gewerbeverband Basel-Stadt, Wirtschaftskammer Basel-Land
GV der Schweizerischen Gesellschaft für Arbeitshygiene bei Utzensdorf Papier
P. Adam, Arbeitsicherheitsbeauftragter EKAS, stellte die Utzensdorf Papier vor. Sie gehört zur Myllykoski Corporation mit ca. 10 Papierfabriken in Europa und USA. In Utzensdorf sind 182 Personen in der Produktion und 5 im Verkauf beschäftigt.
Ludwig Binkert
Im Call Center arbeiten – Hintergründe
In den letzten Jahren wurden von vielen Unternehmen Call Center eingerichtet, um den neuen Anforderungen in Bezug auf Kundenakquisition, -bindung oder -orientierung gerecht zu werden. Aus der Aufgabenstellung im Call Center ergeben sich vielseitige Anforderungen und Belastungen für die Beschäftigten, z. B. hohe Aufmerksamkeit und Konzentration, schnelle Reaktionszeit, starke Belastungen für Stimme und Gehör, emotionale Belastungen durch Zeitdruck und «schwierige» Kunden sowie unregelmässige Arbeitszeiten.
Dr. Peter Meier
Kolloquium Arbeit und Gesundheit
Die betriebliche Gesundheitsförderung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Deshalb haben PD Dr. med. Georg Bauer, Abteilung Gesundheitsforschung und Betriebliches Gesundheitsmanagement des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin, Universität Zürich mit dem Patronat von Andreas Martens, AEH, Zürich, ein Kolloquium Arbeit und Gesundheit ins Leben gerufen.
Ludwig Binkert
Notfallsituationen: Aus der Praxis – Für die Praxis
Freitagmittag, es war eine arbeitsreiche Woche. Sie freuen sich auf das Mittagessen im Personalrestaurant. Als Sie an der Essensausgabe anstehen, stürzt neben Ihnen eine externe Mitarbeiterin brettsteif zu Boden. Sie beginnt am ganzen Körper zu zittern und etwas weisser Schaum, vermischt mit wenig Blut, tritt aus ihrem Mund. Es sieht dramatisch aus. Sie versuchen sie anzusprechen, aber sie gibt Ihnen keine Antwort.
Notfalltraining Schweiz
Prävention sexueller Belästigung am Arbeitsplatz
Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz? Was alles ist damit gemeint? Wie häufig kommt das vor? Gibt es Branchen, die besonders stark betroffen sind? Welche gesetzlichen Grundlagen gibt es? Was hat der Arbeitgeber vorzukehren? Wie soll sich die/der Betroffene verhalten? Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO und das Eidgenössische Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG haben am 15. Januar 2008 eine Studie zum Risiko und zur Verbreitung sexueller Belästigung am Arbeitsplatz und eine Palette von Informationsmitteln vorgestellt.
Dr. Rudolf Knutti
Schutzhelmtragepflicht – Eine Pflicht ohne Konsequenzen?
Allzu oft gilt auf Baustellen leider nach wie vor das Motto: «Oben ohne» statt «Kluge Köpfe schützen sich». Gibt es überhaupt eine obligatorische Schutzhelmtragpflicht? Und falls ja, handelt es sich dabei um eine Pflicht ohne Konsequenzen?
lic. iur. Michel Rohrer
Zahl der Strassenverkehrsopfer 2007 leicht gestiegen
Die Zahl der Verkehrsopfer ist letztes Jahr leicht gestiegen: 2007 starben auf Schweizer Strassen 384 Menschen (2006: 370 / plus 4 Prozent), 5235 wurden schwer verletzt (2006: 5066 / plus 3 Prozent). Dies ergab die jährliche Erhebung der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung bei den kantonalen Polizeistellen.
bfu
IZA 1/2008
15 Jahre Spiraldynamik
Am 10. November feierte Spiraldynamik ihr 15-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumskongress im Kongresshaus Zürich zum Thema Bewegungsintelligenz. Eveline Gavenda und Marin Dürl führten durch den hervorragend organisierten Anlass mit rund 500 Teilnehmern, der zum ersten Mal öffentlich war.
Ludwig Binkert
Arbeitsschutz im Internet kennt keine Grenzen
Die Entdeckung des Internets als neues Medium für die Verbreitung von Arbeitsschutzinformationen liegt nur knapp über ein Jahrzehnt zurück. Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit in Bilbao hat durch den Aufbau eines Netzwerkes der Entwicklung einen grossen Auftrieb gegeben. Dem europäischen Netzwerk haben sich inzwischen auch viele Staaten angeschlossen, sodass eine virtuelle Arbeitschutzplattform von globalem Ausmass entstanden ist. In der Praxis bietet der Einstieg über die Internetadresse http://osha.europa.eu den schnellsten und verlässlichsten Weg, um auf die vielfältigen Informationsund Beratungsdienstleistungen zum Arbeitsschutz zu gelangen.
Eleftheria Lehmann
Aus Unfällen lernen: Unfallstatistik 2006
Temperaturfühler werden meist mit Kleinspannung betrieben, teilweise aber auch mit 230 V. Am Sensor liegen dann überraschenderweise 230 V an. Zudem werden oft einzelne Teile von Heizungsanlagen mit Fremdspannung betrieben, wenn beispielsweise die Steuerung und die Wärmepumpe an verschiedene Stromkreise angeschlossen sind. Nicht immer ist die Fremdspannung ordnungsgemäss gekennzeichnet. So beginnen Monteure unbedacht mit der Arbeit, in der Annahme, sie würden an einer nicht unter Spannung liegenden Anlage arbeiten, obwohl 230 V anstehen. Eine kurze Spannungsmessung hätte schon manchen Unfall vermeiden können.
Electrosuisse
KMU-Kollektivlösung Arbeitsschutz
- Lawinenkunde, Off-Piste/ Variantenfahren
- Beugen Sie Erkältungen vor
Gewerbeverband Basel-Stadt, Wirtschaftskammer Baselland
Das eingebrochene Gerüstbrett – Wer haftet für ein Baugerüst?
Der nachfolgende Fall befasst sich mit den Fragen, ob ein Baugerüst überhaupt ein Werk im Sinne des Gesetzes sein kann und wer für ein Baugerüst haftbar gemacht werden kann? Im Weiteren wird die Frage nach einer angemessenen Genugtuungssumme nach einem solchen Unfall erörtert.
lic. iur. Michel Rohrer
Das Servicepersonal leidet im Tabakrauch
Eine neue Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums zeigt klar: Abgetrennte Raucherräume in Restaurants bringen nichts. Nur ein Rauchverbot entlastet das Servierpersonal dauerhaft.
Dr. Peter Meier
Elektromagnetische Expositionen in Beruf und Alltag – Erhöhtes Risiko für Hirntumore, kognitive Funktionen und Wohlbefinden?
Wie sind nach neuesten Erkenntnissen die gesundheitlichen Risiken von Elektrosmog einzuschätzen? Mit welchen Expositionen durch elektromagnetische Felder ist an Arbeitsplätzen zu rechnen? Solche Fragen zu beantworten war das Ziel der ärztlichen Fortbildungsveranstaltung vom 31. Oktober 2007 in Luzern, organisiert vom Expertengremium NIRMED (Non Ionising Radiation Medical Expert Desk) in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Arbeitsmedizin (SGARM), der Schweizerischen Gesellschaft für Telemedizin und eHealth (SGTMeH) sowie dem Institut für Umweltmedizin am Kantonsspital Luzern (IUM).
Dr. Rudolf Knutti
Glas am Bau
Glas in der Architektur bedeutet Stil aber auch Effizienz. Denn kaum ein Baumaterial hat so viele herausragende Eigenschaften wie Glas und kann durch seine nahezu grenzenlosen Variationsmöglichkeiten von Hochhausfronten bis zum Waschtisch überall verwendet werden. Glas liegt also im Trend. Und erfordert ein hohes Fachwissen nicht nur der Architekten, Ingenieure und Planer sondern auch der Arbeitsinspektorinnen und -inspektoren der Kantone und des Bundes. Aus diesem Grund organisierte das SECO, Staatssekretariat für Wirtschaft, Arbeitsinspektion Ost, eine 2- tägige Fachtagung zum Thema «Glas am Bau».
Hans Näf
Krank durch Mausklick
Sehnenscheidenentzündung werden als Berufskrankheit anerkannt, wenn durch ständiges Arbeiten mit der Computermaus die Erkrankung für die Arbeit typisch und das Risiko im Vergleich zur übrigen Bevölkerung hoch ist. Die Beamtin hatte zuletzt 90 Prozent ihrer Arbeitszeit am PC verbracht und dabei zu zwei Dritteln der Zeit mit der Maus gearbeitet. Bei solchen Arbeitsbedingungen seien die dienstlichen Aufgaben mit einer «hohen Wahrscheinlichkeit für den Eintritt von Sehnenscheidenentzündungen der rechten Hand» verantwortlich gewesen, heisst es in dem Urteil des Göttinger Verwaltungsgerichts (Urt. v. 22.8.2006 - 3 A 38/05).
Universum Media
Tagung Ergonomie für die Wirtschaft
Unter der Leitung von Marino Menozzi führte die SwissErgo eine Tagung zum Thema «Ergonomie für die Schweizer Wirtschaft» durch. Rund hundert Teilnehmer wurden von hochkarätigen Rednern in Atem gehalten.
Ludwig Binkert
TYCO ein Konzern im Wandel
Ludwig Binkert im Gespräch mit Herrn Zobrist, CEO TYCO. anlässlich der Sicherheit 2007.
Ludwig Binkert
Hans-Ulrich Scheidegger, Stellvertreter des Direktors für Arbeit, Leiter des Bereichs Arbeitsbedingungen in der Direktion für Arbeit. Gelegenheit für einen Rückblick und Ausschau von einem «Insider».
Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO ist in Direktionen gegliedert. Eine wichtige davon ist die Direktion für Arbeit unter der Leitung von Serge Gaillard.
Ludwig Binkert
