IZA 2/2012
Aus dem Nähkästchen der Personalchefs
Die Personalchefs leiten die Veränderungen die das Personal betreffen. Akteure und Zeugen die die Veränderungen der Normen und Werte verfolgen zeigen mit Ihren Aussagen, anlässlich des Welttages für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, ihre Überlegungen. Ihre Analysen zeigen sowohl die Entwicklung des Personalwesens als auch die sozialen, technologischen und Beziehungsveränderungen unserer Zeit.
Hypothese eines Katastrophenszenarios in der Schweiz
Man, kann sich auf die Wahrheit beziehen, auf das Beweisen verzichten, wenn man sich auf die Erfahrung stützen kann. Roger Bacon
Anna Aznaour
13. Nationale Gesundheitsförderungs-Konferenz 2012
«Gesunde Enkelkinder: Was ist uns ihre Zukunft wert?» Unter diesem Titel fand am 26./27. Januar 2012 in Basel die diesjährige Nationale Gesundheitsförderungs-Konferenz statt.
Dr. Ruedi Knutti
20-jähriges Jubiläum der uvex Arbeitsschutz (Schweiz) AG
Am 7. März feierte Uvex Arbeitsschutz (Schweiz AG) mit zahlreichen Gästen sein 20-Jahr-Jubiläum.
Burnout als Folge einer persönlichen Energiekrise
Die Stressbelastungen haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Immer höhere Leistungsanforderungen, steigende Lebenshaltungskosten bei gleichzeitiger Angst um den Arbeitsplatz setzen viele Menschen stark unter Druck.
Dr. med. Franz Caduff
CAS Arbeit und Gesundheit 2011–2012
Am 16. Januar durften 15 von 18 Teilnehmer des 2. Zertifikatslehrganges (CAS) Arbeit und Gesundheit der Hochschule Luzern, Soziale Arbeit, ihr Zertfikat für den erfolgreichen Abschluss dieser Weiterbildung entgegennehmen. Die Leitung des Kurses wurde durch Prof. Jörg Häfeli Stäger und Dr. Tanja Vitale verantwortet.
Ludwig Binkert/Dr. Tanja Vitale
Debriefing / Psychologische «Erste Hilfe» nach einem Ereignis
Alle Ereignisse müssen von uns verarbeitet werden. Wir sind allen möglichen Ereignissen ausgeliefert, sie dringen in uns ein, wir können sie nicht aussuchen. Dies gilt für freudige, ebenso auch stark belastende Ereignisse. Wir müssen Strategien zur Verarbeitung entwickeln, um den folgenden Belas tun gen nicht zum Opfer zu fallen. Wir sind keine Maschinen, wir sind Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, Gefühlen, Charakteren, Eigenschaften und Funktionen. Wenn wir täglich so viele «positive» Eigenschaften und Funktionen für unser Umfeld aufbringen, dürfen wir sicher auch hie und da Hilfe für uns selber in Anspruch nehmen.
Stefan Schneider
Einige Bemerkungen zu Risikomanagement (Teil 2)
Einführung
Der letzte Artikel hat sich neben einer kurzen Geschichte zu Risiko, damit beschäftigt was überhaupt ein Risiko ist und wo die Probleme sind, wenn man dabei keine gemeinsame Grundlage erarbeitet. In diesem Artikel möchte ich drei Aspekte diskutieren, die neben den allgemeinen Managementaufgaben, bei Risiken besonders im Auge zu behalten sind. Zur Erinnerung noch einmal die drei Definitionen zu Risikomanagementsystem:
Herbert Manser
Einen Grossaufmarsch erlebte die diesjährige GV der Studiengruppe SGIG. Besonderer Anziehungspunkt war offensichtlich die Gelegenheit für einen Blick hinter die Kulissen des Flughafens. Wie üblich war die GV kombiniert mit einer Fachtagung, diesmal zum Thema «Sichere Instandhaltung» – was bei der Instandhaltungsfirma SR Technics präzise am richtigen Ort war.
Dr. Ruedi Knutti
Invalidenversicherung: Ist die Observation durch einen Privatdetektiv zulässig?
Darf eine staatliche oder private Versicherung – hier im konkreten Fall die Invalidenversicherung – eine missbrauchsverdächtigte Person observieren lassen? Und falls ja, wo liegen die Grenzen einer solchen Observation? Wie sieht es beispielsweise aus, wenn die zu observierende Person Arbeiten auf dem Balkon ihrer Wohnung verrichtet? Letztere Fragen werden in Teil 2 dieses Artikels im nächsten Heft beantwortet werden.
Lic. iur. Michel Rohrer
Ist die Arbeitssicherheits-Kommunikation wirksam? – Studie bei einem mittelständischen Unternehmen
Gerade wenn ein hohes technisches Sicherheitsniveau erreicht ist, zeigen die Erfahrungen, dass auch sicheres Verhalten der Mitarbeitenden zwingend notwendig ist, um Unfälle nachhaltig zu minimieren. Der internen Kommunikation kommt dabei eine wichtige Rolle zu.
Irina Schimenkowa, Dr.Karl Barton
Leichter Rückgang bei den Elektrounfällen 2010
Die Statistik der Elektrounfälle im Jahr 2010 zeigt, dass Bagatell- und Todesfälle im vergangenen Jahr rückläufig waren. Die Unfälle bei Elektrofachleuten gingen zurück; bei Indust rie und Gewerbe sind keine Abnahmen zu verzeichnen. Weshalb kommt es immer wieder zu tragischen Unfällen?
Leistung, Zusammenarbeit und Gesundheit in einer offenen Arbeitsumgebung (Open Space)
Die Schweizerische Gesellschaft für Arbeits hygiene SGAH und die Vereinigung von Arbeits- und Organisationspsychologen APSYTRA organisierten zu diesem Thema am 1. Februar eine gut besuchte Tagung in Fribourg.
Ludwig Binkert
Seit Januar 2012 ist die Übergangsfrist des Produktesicher heits gesetzes (PrSG) und der Verordnung (PrSV) in der Schweiz abgelaufen. Das PrSG ist die Nachfolge des STEG (das nur technische Einrichtungen und Geräte erfasste und noch für alte Produkte gilt). Bei Nichtbeachtung können die Behörden produktbezogene Mass nah men und Sanktionen ergreifen.
Diana Hornung
Sind engagierte Mitarbeiter ein Wettbewerbsvorteil?
In einer Veranstaltung mit der Fragestellung «Gesundheitsmanagement als Wettbewerbsvorteil» organisiert vom Schweizerischen Versicherungsverband in Zusammenarbeit mit economiesuisse und dem Schweizerischen Arbeitgeberverband stellten sich Experten und Fachleute am 19. Januar 2012 einem interessierten Publikum.
Ludwig Binkert
Top-Angebot am neuen Schauplatz Bern
Unter vielversprechenden Vorzeichen präsentiert sich die vierte Auflage der Fachmesse ArbeitsSicherheit Schweiz: Volle drei Tage, vom 6. bis 8. Juni, stehen am neuen Standort Bern die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter im Mittelpunkt des Geschehens: Mit ihrer zeitlichen Ausdehnung, einem deutlich vergrösserten Angebot und dem neuen zweisprachigen Programm nähert sich die Fachmesse für Arbeits sicher heit und Gesundheitsschutz mit grossen Schritten ihrem Ziel, das Branchenfenster für Arbeits schutz in der Schweiz zu sein. Zusätzliche Bedeutung erhält die Veranstaltung durch die Kombination mit der Corporate Health Convention, 4. europäische Fachmesse für betriebliche Gesundheitsförderung und Demografie.
Die MPS Müller Projects & Services GmbH feiert ihr zehnjähriges Jubiläum. Im Jahr 2002 gründete Roman Müller eine Einzelfirma und begann damit, seine Erfahrungen an Kunden und Schulungsteilnehmer weiterzugeben. Im Jahr 2005 überführte er sein Unternehmen in eine GmbH. «Heute sind wir inklusive die freien Mitarbeitenden ein Team von acht qualifizierten Fachkräften», sagt Roman Müller.
IZA 1/2012
ARBEITSSICHERHEIT wird bei Helvetic Energy gross geschrieben
Zum Schutze ihrer Mitarbeitenden bildet Helvetic Energy ihr Serviceteam auch in Sicherheitsfragen ständig weiter. Jährlich ereignen sich in der Schweiz 9000 Absturzunfälle; deshalb vermittelt der Schweizerische Höhenarbeiten- und Rigging-Verband (SHRV) in speziellen Tageskursen Grundlagen für die Arbeitssicher heit bei Höhenarbeiten.
Belohnungskultur, Führungskultur, Leistungskultur: Entscheidend ist die gesamte Unternehmenskultur
Unternehmenskultur – das war das Thema des diesjährigen 10. Nationalen Diskussionsforums über berufsassoziierte Gesundheitsstörungen, zu dem die Suva am 22. November 2011 ins Zentrum Paul Klee in Bern eingeladen hatte.
Dr. Ruedi Knutti
Binkert Druck AG heizt nun CO2-neutral
Im harten Wettbewerb der Druckereien sind heute Herausforderungen zu bewältigen, an die vor 129 Jahren, anlässlich der Gründung des Traditionsunternehmens noch niemand gedacht hat. Natürlich gab es immer wieder Krisen, aber auch Lösungen.
Ludwig Binkert
Brandschutz: «Nur so wirksam wie das schwächste Glied in der Kette!»
Fluchtweg entwickelt sich zur Sackgasse: 4 Kinder, eine Lehrerin und 2 Helfer bei Brand in Schulhaus verletzt! So oder ähnlich könnte es in einer Schlagzeile lauten, wenn eines oder mehrere Elemente in der Brandschutzkette nicht so funktionieren wie Sie sollten.
Stephan Routil
Die «wirkungslose» Subunternehmerhaftung im Entsendegesetz
Das nachfolgende Beispiel zeigt, mit welchen Methoden grosse Unternehmen und renommierte Anwaltskanzleien das Schweizer Entsendegesetz umgehen. Es zeigt gleichzeitig wie «löcherig» teilweise die flankierenden Mass nah men sind und das es höchste Zeit ist, gewisse «Löcher» zu stopfen und zwar im Namen aller redlichen Unternehmen, die die Gesetze einhalten.
Lic. iur. Michel Rohrer
Einige Bemerkungen zu Risikomanagement (Teil 1)
Menschen sind schon immer mit Risiken umgegangen, die ärmeren Römer hatten Sterbekassen um sich auch Grabmäler leisten zu können, erste Gilden wurden von Karl dem Grossen verboten, aus dem Mittelalter ist der Ablasshandel in Erinnerung, erste Versicherungen entstanden in der Seefahrt im 14. Jahrhundert und ab dem 16. Jh. entwickelte sich das Versicherungswesen auf immer mehr Bereiche. Aber Versicherungen sind natürlich nicht ein Risikomanagement, sondern ausschliesslich ein Risikotransfer. Im 17. Jh. wurde mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung ein erstes Tool zur Risikoanalyse geschaffen.
Herbert Manser
Erfa-Tagung der Schweizerischen Gesellschaft für Arbeitshygiene zu wichtigen aktuellen Themen
Gegen 60 Teilnehmer fanden sich am 23. November zur Erfa Tagung der schweizerischen Gesellschaft für Arbeitshygiene in Bern.
Ludwig Binkert
Kantone sollen sich auf ihre eigentliche Aufgabe beschränken
Mitspieler sein und Schiedsrichter zugleich – das funktioniert gerade im Gesundheitswesen nicht. Die unterschiedlichen Rolle der Kantone führen zu Konflikten und zu hohen Kosten. Im Gesundheitswesen soll die öffentliche Hand den Rahmen definieren – aber nie das Angebot.
Alex Kuprecht
Obwohl die industrielle Tätigkeit in der Schweiz zurückgeht, sind in der Schweiz noch gegen 180 000 Personen in rund 20 000 Betrieben gehörgefährdendem Lärm ausgesetzt.
Ludwig Binkert
Nach vier Jahren, mit geringen Anpassungen, wollten die Macher mit Hilfe eines professionellen Marktforschungsunternehmen herausfinden, was die Leser von ihrer Zeitschrift halten.
Personenschutz an der Sicherheit 2011 in Zürich
Im Rahmen des Kongressangebotes der Messe Sicherheit präsentierte der VSSU (Verband Schweizerischer Sicherheits - dienstleistungs-Unternehmen) das Thema Personenschutz. Der VSSU zählt mittlerweile nahezu alle namhaften Unternehmen der schweizerischen Sicherheitsbranche zu seinen Mitgliedern. Von den rund 17 000 Personen, welche in der privaten Sicherheitsbranche arbeiten, sind 14 000 bei einem Mitglied des VSSU angestellt. Die Mitarbeitenden sind einem vom Bundesrat allgemeinverbindlich erklärten Gesamtarbeitsvertrag unterstellt.
Ludwig Binkert
Preisverleihung Eulen-Award 2011
Dr. med. Francois van der Linde, MPH, Präsident der Jury, durfte in Bern zahlreiche Gäste anlässlich der Vergabe des Eulenawards in der Höhe von CHF 25 000 willkommen heissen.
Ludwig Binkert
Reinigungsmittel in Spitälern: Das Personal hat sie in der Hand!
In Operationssälen und Aufenthaltsräumen von Spitälern und Pflegeheimen sowie in den dazugehörenden Grossküchen, Wäschereien und Sanitäranlagen ist die gründliche Reinigung und Hygiene oberste Pflicht! Desinfektionsmittel sollen Mikroorganismen töten, ätzende Reiniger hartnäckige Spuren von Fett und Kalk restlos entfernen. Es liegt daher auf der Hand, dass diese Produkte gesundheitlich nicht unbedenklich sind. Das Reinigungspersonal in Spitälern und Pflegeheimen kommt täglich mit solchen Chemikalien in Kontakt.
Dr. Annina Gaschen
Rudy Burgherr, Geschäftsführer BUL und agriss – 30 Jahre Prävention
Was hat Sie motiviert, sich vor dreissig Jahren für die Leitung und den Aufbau der Geschäftsstelle der Unfallverhütung in der Landwirtschaft zu engagieren?
Ich habe mein Diplom als dipl. Ing. Agr. ETH 1976 abgeschlossen. Die ersten Jahre arbeitete ich als Allrounder mit verschiedenen Paralleljobs. Als ich dann 1980 eine definitive Anstellung suchte, war das Ziel, möglichst praxisnah und vielseitig arbeiten zu können. Zudem suchte ich eine Aufgabe, die etwas Besonderes, Nachhaltiges zu bieten hat. Von meiner christlichen Lebenseinstellung her war es mir auch wichtig, etwas Wertvolles, Soziales tun zu können. Das alles habe ich bei der Prävention gefunden und weiterentwickeln können.
Ludwig Binkert
Die Schweiz hat mit 15 Toten auf 100 000 Einwohner eine der höchsten Suizidraten weltweit. Das Umfeld der Toten empfindet, dass in unserer Gesellschaft eine Mangel bezüglich der Sensibilität herrscht. Seit der Selbstmordwelle von Angestellten der France Telecom und Renault hat man gemerkt, dass diesem Risiko wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Einige wenige Untersuchungen haben generelle Risikofaktoren wie Arbeitslosigkeit herausgefunden. Eine Broschüre «Den Suizid verhindern» meint, dass der Todeswunsch in Wirklichkeit nur der Wunsch ist, anders zu leben.
Anna Aznaour
Viele neue Sicherheits- und Bewachungsfachleute an der VSSU Diplomfeier 2011
Der VSSU führt seit 11 Jahren Eidg. Fachausweisprüfungen durch; dieses Jahr haben sich 355 zur Prüfung angemeldet. Der VSSU verlieh nun am 02. Dezember 2011 den erfolgreichen Absolventen der «Eidg. Fachausweisprüfungen Fachmann/ Fachfrau für Sicherheit und Bewachung (FSB)» und «Fachmann/Fachfrau für Personen- und Objektschutz (FPO)» ihre frisch erworbenen Fachausweise.
Diana Hornung
